Definition
Die Grundierung ist die erste Schicht eines Bodenaufbaus welche als Haftbrücke zwischen dem Untergrund und der eigentlichen Beschichtung fungiert. Sie reguliert das Saugverhalten des Bodens und stellt eine optimale Verbindung sicher.
Erklärung
Ein Estrich oder Betonboden ist oft porös und saugt Flüssigkeiten auf. Würde man das Harz für den Steinteppich direkt auftragen könnte es in den Boden einsickern was zu Luftblasen oder schlechter Haftung führt. Die Grundierung verschließt diese Poren und bildet eine griffige Oberfläche. Je nach Untergrund werden spezielle Grundierungen für feuchte Böden oder glatte Fliesen verwendet um eine chemische Verklammerung zu erreichen. Dies ist die Voraussetzung für eine langlebige Bodenbeschichtung.
Vorteile
- Porenverschluss:
Verhindert das Aufquellen von Holzfußböden oder die Blasenbildung bei Harzbeschichtungen. - Haftungsgarantie:
Nur ein ausreichend trockener Untergrund, geprüft durch eine Messung der Belegreife, garantiert die optimale Verbindung mit Klebstoffen oder Grundierungen. - Verfestigung:
Dringt tief ein und stabilisiert leicht sandende Oberflächen.
Typischer Einsatz
- Alte Fliesen:
Spezielle Haftgrundierung für nichtsaugende Oberflächen. - Zementestrich:
Tiefengrundierung zur Saugkraftregulierung und Festigung. - Feuchter Beton:
Spezialgrundierung die als Feuchtigkeitssperre fungiert, oft als Basis für eine Epoxidharzbeschichtung.
Tipp vom Profi
Diese Technik wenden wir standardmäßig bei unseren Projekten in Dortmund und Essen an.
Starten Sie Ihr Projekt richtig – Wir beraten Sie zur passenden Grundierung für Ihren Boden!