Definition
Ein Stellmittel ist ein spezieller Zusatzstoff welcher die Fließeigenschaften von flüssigen Bindemitteln gezielt verändert. In der Bodentechnik dient es dazu das Harz standfest zu machen damit es auch an vertikalen Flächen stabil haften bleibt ohne unkontrolliert abzulaufen. Wir nutzen diese Technik für präzise Abschlüsse an unseren Standorten wie Dortmund.
Erklärung
Bei der Verlegung von Steinteppichen an senkrechten Bauteilen wie Treppenstufen oder Sockeln würde das Gemisch aus Marmorkies und Harz aufgrund der Schwerkraft nach unten gleiten. Durch die Beigabe eines Stellmittels wird die Viskosität so eingestellt dass das Material zähflüssig wird. Dies ermöglicht es dem Verleger den Belag in präziser Handarbeit an den Setzstufen aufzutragen und eine gleichmäßige Schichtdicke zu erzeugen. Die chemische Struktur des Bindemittels bleibt dabei vollständig erhalten sodass die spätere Belastbarkeit nicht beeinträchtigt wird.
Vorteile
- Präzise Formgebung:
Ermöglicht saubere Abschlüsse und Kanten an komplexen Treppengeometrien. - Gleichmäßige Optik:
Verhindert die Bildung von Tropfnasen oder unschönen Materialanhäufungen am Boden. - Hohe Haftkraft:
Garantiert eine dauerhafte Verbindung zwischen dem Naturstein und dem vertikalen Untergrund. - Fugenlose Gestaltung:
Erlaubt den nahtlosen Übergang von der horizontalen Trittfläche zur vertikalen Fläche.
Typischer Einsatz
- Treppensanierung:
Für die Beschichtung von Setzstufen und Wangen im Innen sowie Außenbereich. - Wandsockel:
Zur Erstellung von pflegeleichten und optisch ansprechenden Wandanschlüssen. - Poolumrandungen:
Bei der Gestaltung von erhöhten Beckenrändern oder Überlaufkanten. - Gewerbebau:
In Bereichen wo Hohlkehlen für eine leichtere Reinigung vorgeschrieben sind.
Tipp vom Profi
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